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Fallstudien

Fallstudien: Nachtragsmanagement in der Praxis

Zwei Projekte aus Berlin, anonymisiert und mit Zahlen netto. Sie zeigen, was strukturierte Nachtragsarbeit bewirkt – und wie wir dabei vorgehen.

Abbruch · öffentlicher Auftraggeber

Rückbau im Bestand, Berlin

Auftragsvolumenrund 1 Mio. €
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Beauftragte Nachträge nach 2 Wochen310.000 €

Leistungsverzeichnis gegen Pläne und Bestand geprüft, Abweichungen herausgearbeitet. Nachtragsangebote mit Preisermittlung nach wenigen Tagen eingereicht – nach zwei Wochen bereits 310.000 € vom Auftraggeber beauftragt, mehr als ein Viertel der Auftragssumme.

Garten- und Landschaftsbau · öffentlicher Wohnungsbau

Außenanlagen, Berlin

Ursprünglicher Auftrag598.000 €
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Auftragsvolumen am Ende2,1 Mio. €

Konsequent angezeigte Mehr- und Änderungsleistungen, prüfbare Nachträge auf Basis der Urkalkulation und ein lückenloses Register: Das Auftragsvolumen hat sich mehr als verdreifacht.

Fall 1: Rückbau im Bestand, öffentlicher Auftraggeber

Ein Abbruchunternehmen hatte den Zuschlag für einen Rückbau im Bestand mit rund 1 Mio. € Auftragsvolumen erhalten. Die Bauleitung war mit dem Start der Baustelle ausgelastet; eine eigene Nachtragsabteilung gab es nicht.

Wir haben das Leistungsverzeichnis gegen Pläne und den tatsächlichen Bestand geprüft und die Abweichungen herausgearbeitet. Für die belastbarsten Punkte lagen nach wenigen Tagen prüfbare Nachtragsangebote vor, auf dem Briefkopf des Unternehmens. Nach zwei Wochen hatte der Auftraggeber Nachträge über 310.000 € beauftragt – mehr als ein Viertel der Auftragssumme.

Fall 2: Außenanlagen im öffentlichen Wohnungsbau

Ein Unternehmen des Garten- und Landschaftsbaus baute die Außenanlagen einer Wohnanlage für einen öffentlichen Wohnungsbauträger. Ursprünglicher Auftrag: 598.000 €. Im Verlauf änderten sich Pläne, Mengen und Anforderungen immer wieder – typisch für das letzte Gewerk vor der Übergabe.

Der Schlüssel war kein Trick, sondern ein System: jede Änderung sofort angezeigt, jeder Nachtrag prüfbar aus der Urkalkulation gerechnet, jede Position im Register mit Status und Wiedervorlage. Am Ende stand ein Auftragsvolumen von 2,1 Mio. € – mehr als das Dreifache des ursprünglichen Auftrags, ohne dass ein Nachtrag an der Prüfbarkeit gescheitert wäre.

Was beide Fälle gemeinsam haben

Früher Blick in die Unterlagen, konsequente Anzeigen, prüfbare Nachträge und ein Register, in dem nichts verloren geht. Genau so arbeiten wir in jedem Mandat – unabhängig von Gewerk und Größe.

Kundennamen nennen wir nur mit Zustimmung. Zahlen netto, gerundet.

Festpreis · wird angerechnet

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Schicken Sie uns die Eckdaten – wir melden uns innerhalb eines Werktags mit Ihrem Festpreis und dem Upload-Link für Ihre Unterlagen.

  • Festpreis nach Auftragssumme – vorab bekannt
  • Potenzial- und Risikoliste, Register, Fristenplan
  • Wird bei laufender Steuerung voll angerechnet
  • Deutschlandweit – komplett digital möglich
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